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Wiener Bronze



Bronzeskulpturen - Skulpturen - Bronze Skulptur - Verkauf

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wiener Bronzeskulpturen

Wiener Bronze

Es sind nicht nur die Laubfrösche am Seerosenteich und die tanzenden Katzen, welche als der Inbegriff der Perfektion der Wiener Bronzen gelten, sondern es sind auch die exotischen Tiere und die eleganten und verführerischen Jugendstildamen, welche den Mythos der Wiener Bronzen ausmachen.

Diese aus Bronze gegossenen Kleinplastiken sind Symbole für eine ganze Epoche der Kulturgeschichte und der Verhältnisse des 19. Jahrhunderts. Es war der Beginn des 19. Jahrhunderts, als die Welt nach Wien und zu dem Wiener Kongress blickte, welcher die Ordnung in Europa, die wiederum durch den Krieg ins wanken geraten war, wiederherstellen sollte.

Doch die Ergebnisse des Wiener Kongress konnten die Veränderungen in der Welt und in Österreich nicht aufhalten, welche sowohl einen industriellen Fortschritt als auch Ideen und Streben nach Freiheit mit sich brachten und im Jahre 1848 in einer Revolution gipfelten.

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Sowohl Studenten und Bürger als auch das Proletariat kämpften ein Jahr lang mit der damaligen Regierung, welche die Revolutionäre am Ende besiegte, wobei dennoch ein Erfolg auf Seiten der Revolutionäre auszumachen war, welcher sich in einer neuen Verfassung für die Staatsbürger niederschlug.

Während dieser, namentlich als Biedermeier bekannten Phase, wurde das Leben der Bevölkerung in der Stadt Wien durch strenge Regeln kontrolliert, welche dazu führten, dass sich die Bevölkerung auf das häusliche Beisammensein zurück besann und der Pflege der privaten Geselligkeit nachkam, welche sowohl die Pflege der Musik, als auch die Leidenschaft des Tanzens mit einschloss, aber auch vor gemütlichen Kaffeekränzchen im Salon nicht halt machte.

Die Zeit des Biedermeiers zeichnete sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum durch eine schlichte Formensprache aus und wirkte sich auch auf die Kunst, die Kultur und im Besonderen auf das Kunsthandwerk ein. Es war das Ende des Biedermeiers, als die ersten und noch sehr einfach gestalteten Wiener Bronzen die Bühne der Welt betraten. Diese ersten bekannten Wiener Bronzen waren nicht so fein gestaltet wie die, die ihnen noch nachfolgen sollten, aber dennoch zeichneten sie sich durch einen nicht zu vernachlässigenden kulturellen Wert aus.

Das Angebot des Shops ist so vielfältig, dass jeder Liebhaber und Freund schöner Bronzen etwas für seinen Geschmack finden wird.

Die Wiener Bronzen wurden und werden aus Bronze gefertigt, einer Legierung aus Kupfer und Zinn. Bas Wort Bronze stammt aus dem Lateinischen und wurde durch das Französische und das Italienische in die deutsche Sprache gebracht.

Wenn es um die Herstellung von Bronzefiguren geht, wird seit sehr vielen Jahren auf die traditionelle Verarbeitungsweise, auf das Wachsausschmelzverfahren, gesetzt. Schon in der Antike, der Zeit, welche als die Wiege unserer Kultur angesehen werden darf, wurden massive Figuren durch den so genannten Vollguss hergestellt, für welchen vorab ein Wachsmodell mit Gus- und Luftkanälen hergestellt werden musste, welches folgend mit Ton ummantelt wurde. Diese hergestellte Form wurde folgend getrocknet und im Anschluss gebrannt, was den Effekt hatte, dass das Wachs im Inneren der Form schmolz. Der so entstandene leere Hohlraum wurde folgend mit Bronze ausgegossen und in einem nächsten Schritt sollte das Metall abkühlen. In einem der letzten Schritte wurde bei diesem Herstellungsverfahren die Form zerschlagen und die sich im Kern befindliche Bronze herausgeholt um abschließend die Guss- und Luftkanäle zu entfernen und die Bronze mit Hammer und Punze zu ziselieren.

Dieses historische Verfahren, welches im Prinzip heute auf die selbe Art wie in der Vergangenheit für die Herstellung von feinsten Wiener Bronzen genutzt wird, ist aber nicht das einzige Verfahren. Besonderes dann, wenn größere Figuren gefertigt werden, wird auf ein weiteres, das so genannte Sandgussverfahren, gesetzt. Für dieses traditionelle Verfahren benötigt man für die aufwendige Herstellung der Bronze einen hölzernen Formkasten, welcher mit einer Gipsmulde versehen ist, der wiederum mit etwas feuchten Sand, welcher auch Formsand genannt wird, ausgefüllt wird. Das besondere an diesem Sand ist, dass er aus dem Umland von Wien stammt und es heißt, dass jeder Gießer, der dieses Verfahren verwendet seine ganz eigene und geheime Fundstelle für diesen Sand hat, welche wie ein Staatsgeheimnis gehütet wird. Dabei wird das Originalmodell in den Formkasten gelegt und mit dem Formsand ausgefüllt und anschließend in einem Ofen getrocknet. Nach diesem Arbeitsschritt erfolgt ein vorsichtiges wegschneiden des Sandes um das Originalmodell zu entnehmen. Folgend wird der Kasten wieder in seine ursprüngliche Form gebracht, in dem man diesen sehr vorsichtig wieder zusammensetzt und den gewonnenen Hohlraum nun mit Bronze ausgießt, um eine neue feine Wiener Bronze zu gewinnen.

Unabhängig von der Art des Herstellungsverfahren, unabhängig von dem Wachsausschmelz- oder dem Sandgussverfahren, benötigt der Gießer sehr viel Geschick, Erfahrung und Wissen bei der Herstellung der Bronze, um im Endeffekt eine feine Wiener Bronze zu erhalten.

Denn auch das Wachsausschmelzverfahren ist, wie oben schon angedeutet, mit sehr vielen Arbeitsschritten verbunden. Dabei werden die originalen Modelle in Kautschuk eingebettet um wirklich jedes kleinste Detail des Modells aufnehmen zu können. Im Anschluss wird diese Kautschukform in mindestens zwei Teile zerschnitten und folgend mit Wachs ausgegossen und sobald sie ausgekühlt ist, wird die Form dann geöffnet, um das Wachsabbild zu entnehmen. Im Anschluss erfolgt dann das Löten des Modells auf den so genannten Gussbaum, welcher die, für den Bronzeeinguss wichtigen, Gusskanäle bildet. Im Anschluss wird dieses Modell in einen Zylinder gelegt und mit einer Einbettmasse umgeben und in einem Trockenofen getrocknet. Nach diesem Vorgang erfolgt ein auskleiden der Form mit Wachs und das Eingießen der Bronze, welche nach einem Abkühlen aus ihrem Formmantel befreit wird und nun für die Endfertigung bereit ist, nachdem die Bronze mittels Sand- oder Wasserstrahl gereinigt wurde.

Da sich Wiener Bronzen durch eine besondere Kunstfertigkeit auszeichnen, erfolgt eine aufwendige und liebevolle Weiterverarbeitung der Wiener Bronzen. Nachdem diese in einem weiteren Schritt ziseliert werden, erhalten die Bronzen ihre typische und glatte Oberfläche. Wiener Bronzen, welche aus mehreren Teilen bestehen werden mittels Zinn oder Silber zusammen geschweißt und im Anschluss aufwendig bemalt. Sollte eine Wiener Bronze aber unbemalt sein, so darf diese nur aus einem Stück bestehen, weil sonst Lötstellen auszumachen wären, welche die Qualität der Wiener Bronze beeinflussen, was selbstverständlich nicht den Ansprüchen einer Wiener Bronze gerecht wird. Denn Wiener Bronzen sind sehr beliebte Sammelstücke, welche durch eine unglaubliche Vielfalt in der Auswahl und höchsten Qualitätsansprüchen bestechen und typisch für die Wiener Geschenkkultur und der Wiener Tradition sind.

Weiterhin besticht auch die Bemalung der Wiener Bronze durch eine immense detail- und naturgetreue Bemalung, welche in zwei Schichten erfolgt und so kleinste und feinste Schatten bei beispielsweise Tiermotiven ans Licht bringt und die Figuren der Wiener Bronzen so lebendig erscheinen lässt. Unbemalte Figuren hingegen werden mit einer gleichmäßigen matt glänzenden Patina überzogen und durch eine Wachsbeschichtung oder Lackierung vollendet.

Welche Wiener Bronze nun die Ansprüche des Liebhabers oder des Sammlers am besten gerecht wird obliegt jedem selber, doch in der reichhaltigen Auswahl, die diese Bronze Art bietet und die von Tierdarstellungen über orientalische Motive bis hin zu Sonderformen wie den Erotica Wiener Bronzen reichen, ist mit Sicherheit für jeden Geschmack das passende Stück Kunst zu finden. Denn diese per Hand und mit viel Hingabe und Erfahrung gefertigten Bronzen, welche bis zu 30 Arbeitsstunden erfordern können bestechen nicht nur durch exotische Schönheit, Eleganz, Extravaganz und Phantasie, sondern auch durch das bereits erwähnte reichhaltige Sortiment, welches die Qual der Wahl darstellt.



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